Letztes Update:
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Foto: kyodo/dpa

06:47
27.06.2020
In Japans Touristen-Hochburg Nara hat die Corona-Krise auch ihr Positives: Zumindest die dort geschützten Shika-Hirsche können sich "erleichtert" fühlen - im wahrsten Sinne des Wortes. Dank der ausbleibenden Touristenmassen werden sie von den Besuchern nicht mehr so viel gefüttert, wie die japanische Zeitung "Asahi Shimbun" berichtete. Bis zur Pandemie ließen sich die Hunderten von Tieren von Schülergruppen und Touristen gerne mit "Shika senbei", Reiscrackern, füttern. Doch die hätten die Tiere bei übermäßiger Fütterung so durstig gemacht, dass manche zu viel Wasser tranken und als Folge weichen Stuhlgang oder sogar Durchfall bekamen, hieß es.
Da wegen der Pandemie die Zahl der Touristen zurückgegangen sei, könnten sich die Hirsche jetzt wieder normal erleichtern, so die Zeitung. Die mehr als 1000 Shika-Hirsche im Nara-Park in Japans alter Kaiserstadt sind als lebende Nationalschätze gesetzlich geschützt.

04:02
27.06.2020
Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute erwarten eine weiter wachsende Arbeitslosigkeit in Deutschland im Zuge der Krise. "Die Zahl der Arbeitslosen dürfte in den nächsten Monaten weiter steigen, denn es wird weitere Entlassungen geben und die Unternehmen stellen weniger ein", sagte Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der staatliche Förderbank KfW.