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Der Hauptsitz der Weltgesundheitsorganisation in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa

18:01
26.06.2020
Um der Welt in der Coronakrise rasch Tests, Impfungen und Medizin zur Verfügung stellen zu können, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis Ende 2021 rund 31 Milliarden Dollar nötig. Allein für die Entwicklung von Impfstoffen würden 18 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro) gebraucht, teilen Experten eines Fonds unter dem Dach der WHO in Genf mit. 
Bisher sei von der internationalen Staatengemeinschaft erst ein Bruchteil des nötigen Geldes versprochen worden. "Die nötigen Investitionen sind erheblich, aber sie verblassen im Vergleich zu den Kosten von Covid-19", heißt es in einer Mitteilung des Fonds von Regierungen, Stiftungen und Privatwirtschaft.

17:53
26.06.2020
Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) will das Corona-Risiko durch Lüftungsanlagen untersuchen lassen. Dies berichtet Radio ffn. "Wir wissen, dass sich das Corona-Virus über Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen, verbreitet", sagt sie dem Sender. Ob Klima- und Lüftungsanlagen die Ansteckungsgefahr erhöhten, sei noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht worden. 
"Die Frage, ob die Viren bei niedriger Raumtemperatur besser und länger überleben, bedarf dringend intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen", meint Reimann und bringt  dabei das Robert Koch-Institut (RKI) ins Spiel. "Ich appelliere daher an den Bund, dass genau diese Fragestellung jetzt durch das RKI intensiv bearbeitet wird", sagt sie.