Letztes Update:
20210102013048

12:26
25.06.2020
Bei den Flugbegleitern der Lufthansa wächst am Tag der Abstimmung über das staatliche Rettungspaket die Zuversicht. Nach dem Signal von Großaktionär Heinz Hermann Thiele, bei der außerordentlichen Hauptversammlung zuzustimmen, sowie der Einigung der Fluggesellschaft mit der Kabinengewerkschaft Ufo auf Einsparungen, schöpfen die Flugbegleiter neue Hoffnung.
"Ich bin optimistisch. Das ist das, was wir sein müssen", sagt Lufthansa-Flugbegleiterin Simone Matheis bei einer Demonstration am Frankfurter Flughafen. "Es gibt ganz viele Menschen, die zittern und bangen. Es ist eben die Corona-Zeit, diese Pandemie haut alle von den Füßen. Wir müssen zusammenstehen."

Foto: wdr.unodc.org/dpa

11:40
25.06.2020
Als Folge der Corona-Krise befürchtet das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) einen Anstieg beim Drogenkonsum. Nach bisherigen Erfahrungen sei steigende Arbeitslosigkeit - wie in dramatischer Weise in der aktuellen Krise - immer verbunden gewesen mit einem verstärkten Griff zu Drogen. Das teilt die Behörde in ihrem Jahresbericht mit, der heute vorgestellt wurde. "Die Covid-19-Krise und der wirtschaftliche Abschwung drohen die Drogengefahren noch weiter zu verschärfen", sagt UNODC-Generaldirektorin Ghada Waly.
Nach Einschätzung der UN-Behörde könnten außerdem Bauern schon aus wirtschaftlicher Not heraus den illegalen Anbau von Drogen beginnen oder ausbauen. Die Schmuggler suchten wegen der Einschränkungen im Luftverkehr und wegen der verstärkten Grenzkontrollen neue Wege, ihre illegale Ware zu transportieren. So seien in jüngster Zeit Kokain-Transporte von Südamerika nach Europa auf dem direkten Seeweg beobachtet worden.