Die Länder Berlin und Bremen fordern eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes, um Beschäftigten zu helfen, die von der Corona-Krise besonders hart betroffen sind. Für Nettoeinkommen von bis zu 1400 Euro solle der Betrag auf 90 Prozent angehoben werden, teilt die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales als eine der Forderungen mit. Für Nettoeinkommen zwischen mehr als 1400 Euro und 1700 Euro solle es auf 85 Prozent steigen.
Bei Nettoeinkommen über 1700 Euro soll das Kurzarbeitergeld 80 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Für Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind sollen die Sätze jeweils 7 Prozent höher liegen. Die Regelung soll rückwirkend ab dem 1. März bis 31. März 2021 gelten. Die Länder haben beschlossen, einen Entschließungsantrag mit ihren Forderungen in den Bundesrat einzubringen.