Letztes Update:
20210102013048

11:35
25.06.2020
Die Länder Berlin und Bremen fordern eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes, um Beschäftigten zu helfen, die von der Corona-Krise besonders hart betroffen sind. Für Nettoeinkommen von bis zu 1400 Euro solle der Betrag auf 90 Prozent angehoben werden, teilt die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales als eine der Forderungen mit. Für Nettoeinkommen zwischen mehr als 1400 Euro und 1700 Euro solle es auf 85 Prozent steigen. 
Bei Nettoeinkommen über 1700 Euro soll das Kurzarbeitergeld 80 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Für Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind sollen die Sätze jeweils 7 Prozent höher liegen. Die Regelung soll rückwirkend ab dem 1. März bis 31. März 2021 gelten. Die Länder haben beschlossen, einen Entschließungsantrag mit ihren Forderungen in den Bundesrat einzubringen.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

11:29
25.06.2020
Einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI zufolge hat die Corona-Krise die Entwicklung beim kontaktlosen Bezahlen - Karte wird nur kurz an das Lesegerät gehalten - verstärkt. Während im vergangenen Jahr 26,5 Prozent aller Bezahlvorgänge mit einer Girocard kontaktlos erfolgt seien, sei dieser Anteil mittlerweile auf rund 45 Prozent gestiegen. Auch die Bundesbank hatte kürzlich berichtet, dass in der Corona-Krise immer mehr Menschen ihre Einkäufe kontaktlos mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen.

Foto: Britta Pedersen/dpa