Letztes Update:
20210102013048

05:04
25.06.2020
Trotz Corona und Maskenpflicht kehren die Kunden allmählich in die Innenstädte zurück. Das zeigen Frequenzmessungen in den Fußgängerzonen, aber auch Umfragen unter Einzelhändlern. "Es geht langsam wieder aufwärts", sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Textil (BTE), Rolf Pangels. Gestützt wird diese Einschätzung von Zahlen des auf die Messung von Kundenfrequenzen in den Innenstädten spezialisierten Unternehmens Hystreet. 
"Es gibt mittlerweile einige Städte, in denen die Besucherfrequenzen in den Einkaufsstraßen das Vorkrisenniveau wieder erreicht oder fast erreicht haben", erklärt Hystreet-Geschäftsführer Julian Aengenvoort. Das gilt etwa für Einkaufsstraßen in Aachen, Dresden. Flensburg oder Kiel. Nach wie vor mit deutlichen Einbußen bei den Kundenzahlen zurechtkommen müssten dagegen Shopping-Meilen, in denen vor der Krise Touristen oder Kunden aus dem benachbarten Ausland eine große Rolle gespielt hätten, so Aengenvoort.

Einen bundesweiten Lockdown wird es nicht noch einmal geben. Solche Maßnahmen sind nicht wiederholbar. Aber es wird dann Beschränkungen geben. Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Welle steigt. Die Leute verhalten sich derzeit zunehmend unvorsichtig. Wenn man abends vor allem durch Großstädte geht, hat man den Eindruck, dass vor allem jüngere Menschen sich so verhalten, als hätte es Corona nie gegeben. 03:22
25.06.2020
Karl Lauterbach in der der "Rhein-Neckar-Zeitung".

03:22
25.06.2020
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält trotz steigender Neuinfektionszahlen einen weiteren deutschlandweiten "Lockdown" für ausgeschlossen.

02:26
25.06.2020
Die USA haben einen weiteren Höchststand an Neuinfektionen verzeichnet. Am Dienstag wurden rund 34.700 neue Infektionen nachgewiesen - der höchste Stand seit Ende April und der dritthöchste Tageswert seit Beginn der Pandemie, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht. Im Vergleich: Am 1. Juni lag der Tageswert bei rund 17.400 Neuinfektionen. Die bisher höchste Zahl (36.400) wurde am 24. April verzeichnet.
Die USA führen mittlerweile deutlich mehr Tests durch als noch vor wenigen Monaten, was US-Präsident Donald Trump wiederholt als Erklärung für die hohen Fallzahlen angeführt hat. Allerdings gilt die steigende Zahl der Krankenhauseinweisungen als Indikator dafür, dass sich die Lage wieder zuspitzt.