Vertreter der Unionsfraktion im Bundestag
fordern über die geplanten Azubiprämien hinaus weitere
Hilfen für Betriebe zur Sicherung von Lehrstellen in der Corona-Krise. Zur Entlastung der Unternehmen sollten diese für ihre
Azubis ab dem ersten Tag Kurzarbeitergeld erhalten können, heißt es in einem Positionspapier. "Um Auszubildenden zugleich Sicherheit zu garantieren, sollen
Betriebe das Kurzarbeitergeld so aufstocken, dass die Auszubildenden 100 Prozent ihrer Nettovergütung ohne Kurzarbeit erhalten", schreiben der Berichterstatter für Berufliche Bildung der Unionsfraktion, Stephan Albani und Yvonne Magwas (beide CDU) sowie Katrin Staffler (CSU).
Bisher müssen Betriebe auch ohne Arbeit für sechs Wochen die volle Ausbildungsvergütung weiterzahlen, bevor sie für ihre Azubis Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen können.