Die
Grünen im Bundestag fordern eine
Reform der Hartz-IV-Sätze und haben dafür ein alternatives Berechnungsmodell vorgestellt. "
Jetzt in der Krise brauchen die Menschen die Gewissheit, dass die Grundsicherung ihr Versprechen auch hält, soziale Härten verhindert und Hilfe auf Augenhöhe anbietet", sagt Grünen-Fraktionschefin
Katrin Göring-Eckardt. "
Jetzt müssen die Weichen dafür gestellt werden, dass die Coronakrise nicht zu einer Gerechtigkeits- und Armutskrise wird." Demnach könnte
ein alleinlebender Erwachsener 603 Euro im Monat bekommen - derzeit sind es 432 Euro.
Kinder unter sechs Jahren bekämen nach der alternativen Berechnung
306 statt 250 Euro. Zuerst hatte die "
Süddeutsche Zeitung" berichtet.