Letztes Update:
20210102013048
Foto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa

11:27
23.06.2020
Nach den Corona-Ausbrüchen unter anderem im Landkreis Gütersloh ruft das Robert Koch-Institut (RKI) die Menschen in Deutschland zur Vorsicht auf. "Wir müssen weiterhin achtsam sein", sagt RKI-Chef Lothar Wieler in Berlin. Das gelte für weitere Monate. Das Virus sei noch im Land. "Wenn wir ihm die Chance geben, sich auszubreiten, nimmt es sich diese Chance. Das sieht man an den derzeitigen Ausbruchsgeschehen." Diese beträfen fleischverarbeitende Betriebe und Glaubensgemeinschaften und könnten über Kontakte leicht in die Bevölkerung übertragen werden.
Es gelte, weitere Ausbrüche mit solidarischem Verhalten zu verhindern, betont Wieler: durch Einhalten von Mindestabständen, Hygieneregeln und durch Maskentragen an Orten, wo es geboten sei. "Ich denke nicht, dass die Lockerungen völlig folgenlos bleiben werden." Wieler zeigt sich allerdings optimistisch, dass eine zweite Welle in Deutschland mit den bereits erprobten Werkzeugen verhindert werden kann: "Das liegt echt in unserer Hand."

11:05
23.06.2020
Das Robert Koch-Institut hat heute in der oberbayerischen Gemeinde Bad Feilnbach eine Antikörper-Studie zum Coronavirus gestartet. Das RKI will bundesweit in vier stark betroffenen Gemeinden rund 8000 Menschen auf das Virus testen, pro Ort rund 2000. Bad Feilnbach ist die zweite Kommune nach Kupferzell in Baden-Württemberg, wo die Tests am 19. Mai begonnen hatten. Die Ergebnisse für Kupferzell sollen voraussichtlich Anfang Juli vorliegen. 

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