Letztes Update:
20210102013048

06:00
22.06.2020
 Im rasant alternden Japan wächst angesichts der andauernden Corona-Krise die Sorge über Millionen von alleinstehenden Senioren. Experten rufen zu verstärkter Hilfe für die Betreuung dieser alten Menschen auf. Schätzungen zufolge leben in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt inzwischen rund sieben Millionen Senioren allein. Doch wegen der Pandemie ist es für Betreuer oft nicht möglich, die Senioren zu Hause aufzusuchen und sich in direkten Gesprächen nach ihrem Befinden zu erkundigen. Dies schüre die Sorge, dass mehr alte Menschen einen einsamen Tod sterben, so die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun".
"Kodokushi" (Einsamer Tod) ist in Japan seit längerem ein ernstes gesellschaftliches Problem. Kein anderes Industrieland altert angesichts niedriger Geburtenraten so schnell wie Japan. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist inzwischen älter als 65 Jahre. Wegen der zunehmenden Abwanderung junger Menschen in Großstädte wie Tokio sterben ganze Landstriche in dem Inselreich aus. Zurück bleiben oft nur noch die Alten. Millionen von ihnen leben auf sich allein gestellt.

Arbeiter in Schutzanzügen testen Menschen in Peking auf den neuartigen Coronavirus. Foto: Kyodo/dpa

05:55
22.06.2020
Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking meldet  die chinesische Hauptstadt neun weitere Infektionen. Es ist die geringste Zahl von Infektionen, seit vor zwölf Tagen ein neuer Ausbruch auf einem Großmarkt der Stadt bekannt geworden war. Landesweit meldet China insgesamt 18 neue Infektionen. So gab es zwei weitere lokale Fälle in der an Peking angrenzenden Provinz Hebei. Sieben "importierte" Infektionen wurden bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen.