Letztes Update:
20210102013048

13:01
21.06.2020
UPDATE | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt die Tönnies-Arbeiter aus anderen Ländern vor einer überstürzten Abreise in ihre Heimat. Im Fall einer Infizierung bekämen die Arbeiter die "bestmögliche medizinische Behandlung" in Deutschland, sagt Laschet nach Krisengesprächen im betroffenen Kreis Gütersloh. Das liege auch im eigenen Interesse der Arbeiter. Es würden nun in unbegrenzter Größenordnung so viele Dolmetscher wie möglich in die Unterkünfte der Beschäftigten geschickt. 
Zuvor hattet Laschet erklärt, dass die Behörden keinen Grund für einen Lockdown im Kreis Gütersloh sehen. Es gebe zwar "ein enormes Pandemie-Risiko", das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar. Laschet machte sich heute Morgen zusammen mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ein Bild der Lage vor Ort.

Foto: picture alliance / Birgit Reichert/dpa

04:52
21.06.2020
Der saarländische Kabarettist Gerd Dudenhöffer (70) mag wegen Corona nicht auf Urlaubsreise gehen. "Ich halte das noch für zu früh. Ich habe keine Lust, irgendwo hinzufahren, um dann dort in Quarantäne zu sitzen", sagt er der dpa. Deshalb habe er auch eine zuvor geplante Reise storniert. Er sei auch zu Hause glücklich: "Ich gucke jetzt auf den schönsten Pfälzerwald. Und mehr braucht der Mensch auch nicht."
Dudenhöffer steht seit 1985 als nörgeliger Rentner Heinz Becker mit Hosenträgern und "Batschkapp" auf der Bühne. Sein Bühnenprogramm habe er für dieses Jahr abgesagt, im nächsten Jahr wolle er mit einem weiteren Best-Of-Programm "Déjà-vu 2" rauskommen, sagt er. Durch die Krise sei er bisher gut gekommen, sagt Dudenhöffer. "Ich bin halt zu Hause, bis es wieder los geht."

Foto: Sue Ogrocki/AP/dpa