UPDATE | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt die Tönnies-Arbeiter aus anderen Ländern vor einer überstürzten Abreise in ihre Heimat. Im Fall einer Infizierung bekämen die Arbeiter die "bestmögliche medizinische Behandlung" in Deutschland, sagt Laschet nach Krisengesprächen im betroffenen Kreis Gütersloh. Das liege auch im eigenen Interesse der Arbeiter. Es würden nun in unbegrenzter Größenordnung so viele Dolmetscher wie möglich in die Unterkünfte der Beschäftigten geschickt.
Zuvor hattet Laschet erklärt, dass die Behörden keinen Grund für einen Lockdown im Kreis Gütersloh sehen. Es gebe zwar "ein enormes Pandemie-Risiko", das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar. Laschet machte sich heute Morgen zusammen mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ein Bild der Lage vor Ort.