Letztes Update:
20210102013048

02:24
21.06.2020
US-Präsident Donald Trump hat seine Mitarbeiter nach eigenen Angaben dazu aufgerufen, Coronavirus-Tests einzuschränken, damit die Infektionszahlen in den USA nicht steigen. Die inzwischen ausgeweiteten Tests seien ein "zweischneidiges Schwert", sagt Trump bei seiner ersten Massenkundgebung seit Beginn der Corona-Krise in Tulsa (Oklahoma) unter Applaus. "Wenn man in diesem Ausmaß testet, wird man mehr Menschen finden, man wird mehr Fälle finden, also habe ich meinen Leuten gesagt: "Verlangsamt bitte die Tests"."
Aus dem Weißen Haus hieß es auf dpa-Anfrage, Trump habe "offensichtlich gescherzt". Die USA führten die Welt bei der Anzahl der Tests mit mehr als 25 Millionen an. Trump verglich das Coronavirus in Tulsa erneut mit einer Grippe - auf englisch "Flu". Der US-Präsident sagt, er kenne für das Virus 19 verschiedene Namen, darunter "Kung Flu". Trump spicht erneut von einem "chinesischen Virus". China hätte das Virus am Ursprung stoppen müssen. 

Der Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies in NRW droht derzeit außer Kontrolle zu geraten. Foto: David Inderlied/dpa

01:42
21.06.2020
Angesicht der teils heftigen Corona-Ausbrüche der vergangenen Tage warnt der Deutsche Städte- und Gemeindebund vor möglichen sozialen Konflikten. "Wir dürfen Menschen nicht diskriminieren oder benachteiligen, die zum Beispiel im Niedriglohnbereich unter schlechten Wohnverhältnissen die preiswerte Fleischproduktion in bestimmten Betrieben gewährleistet haben", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Landsberg betont, man dürfe Menschen, die in beengten Verhältnissen wohnen, keinen Vorwurf machen, weil es dort eher zu Infektionen kommen kann. Hier seien insbesondere die Betriebe gefordert, nicht nur für anständige Löhne und Arbeitsbedingungen zu sorgen, sondern insbesondere auch für Wohnverhältnisse, in denen ausreichende Hygienestandards gewährleistet werden können.