Die
Grünen im Bundestag dringen auf schnelle EU-Hilfen für die von der Krise besonders betroffenen Länder. "Die
EU-Hilfsgelder für den Wiederaufbau
müssen rasch fließen, nicht erst wenn die Pandemie vorbei ist", sagt
Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler der
Deutschen Presse-Agentur vor dem EU-Gipfel am heutigen Freitag. Italien, Spanien, Portugal und weitere bräuchten jetzt Geld,
um Betriebe vor der Pleite zu schützen, in ihre
Gesundheitssysteme zu investieren und Geld in Zukunftsbranchen stecken zu können.
Kanzlerin Angela Merkel müsse ihr volles
politisches Gewicht einsetzen, damit die Verhandlungen "einen entscheidenden Schritt vorankommen", fordert Kindler. Die EU-Hilfen müssten überwiegend über Förderprogramme ausgezahlt werden. "Wir brauchen jetzt
frisches Geld und nicht noch mehr Kreditmaßnahmen."