Letztes Update:
20210102013048

01:43
19.06.2020
Er wollte seine Eltern noch einmal sehen, doch wegen der Pandemie waren alle Flüge gestrichen. Da setzte Juan Manuel Ballestero kurzentschlossen Segel und stach in See. Nach einer dreimonatigen Atlantiküberquerung in seinem 8,80 Meter langen Segelboot "Skua" von der portugiesischen Insel Porto Santo bei Madeira nach Argentinien erreichte der 47-Jährige den Badeort Mar del Plata, wie örtliche Medien berichten. "Als das Coronavirus sich ausbreitete, starben in Europa 1000 Menschen am Tag und ich hatte Angst, meine Familie nie wieder zu sehen", sagt er der Zeitung "La Nación".
Ballestero ist ein erfahrener Skipper und hatte bereits 2011 einmal den Atlantik überquert, dennoch brachte die Fahrt ihn und vor allem sein Boot an die Grenzen. Mehrfach geriet er in heftige Stürme und die Außenhaut des Boots bekam Risse. Nach kurzen Zwischenstopps in Brasilien und Uruguay ist er nun im Hafen seiner Heimatstadt Mar del Plata vor Anker gegangen. Allerdings kann er seine Eltern Carlos und Nilda noch immer nicht in die Arme schließen - vorher muss er noch die zweiwöchige Quarantäne auf seinem Boot verbringen.  

Foto: picture alliance / Andrew Gombert/EPA/dpa

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19.06.2020
Finger spreizen statt Hände schütteln: Der Star-Trek-Darsteller George Takei empfiehlt einen Gruß aus dem Serienklassiker im realen Leben. "Ich nutze den Vulkanier-Gruß als meine Form des Social Distancing", sagt der 83-Jährige im Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ich schüttle keine Hände mehr. Wenn mir jemand seine reicht, erhebe ich meine Hand, spreize nur die Finger und sage: Live long and prosper. Das hat eine so wichtige Bedeutung, in jeder Hinsicht: Lebe lang - und wachse."
In der 60er-Jahre-Serie Raumschiff Enterprise (Originaltitel: Star Trek) war Takei als Steuermann Sulu an Bord und wurde weltberühmt.