Letztes Update:
20210102013048

09:13
15.06.2020
UPDATE | Der neue Coronavirus-Ausbruch auf einem Großmarkt in Peking hat personelle Konsequenzen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, mussten Zhou Yuqing, der stellvertretende Leiter der Bezirksregierung im Stadtteil Fengtai, und Wang Hua, Parteisekretär der Gemeinde Huaxiang in Fengtai, wegen Fehlverhaltens im Amt ihre Posten räumen. Auch Zhang Yuelin, der Generaldirektor des Xinfadi-Großhandelsmarktes, wurde entlassen. 
Nachdem China über viele Wochen kaum noch neue Erkrankungen gemeldet hatte, war es vergangene Woche auf dem Großmarkt in Peking zu einem neuen Ausbruch gekommen, was Ängste vor einer neuen Virus-Welle schürt. Seit vergangenen Freitag wurden Dutzende neue Ansteckungen auf dem Großmarkt gemeldet. Heute berichtet die Pekinger Gesundheitskommission von landesweit 49 neuen Infektionen, darunter 10 "importierte" Fälle bei Reisenden und 39 lokale Ansteckungen. Von den im Inland übertragenen Fällen wurden 36 in Peking und drei in der benachbarten Provinz Hebei registriert, die alle mit dem Ausbruch auf dem Großmarkt in Verbindung gebracht wurden. 

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

03:23
15.06.2020
Wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Notlage geratene Studenten soll in Kürze staatliche Hilfen erhalten können. "Ab Dienstag können die Betroffenen nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 500 Euro pro Monat über ein bundesweit einheitliches Online-Verfahren beantragen", sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der "Augsburger Allgemeinen". Die Anträge würden dann vom jeweils vor Ort zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk bearbeitet.
Die Hilfe steht Karliczek zufolge Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland zu, unabhängig von Alter und Semesterzahl. "Entscheidendes Kriterium ist die pandemiebedingte individuelle, akute Notlage." Nach Angaben des Deutschen Studierendenwerks gingen vor der Ausbreitung des Coronavirus rund zwei Drittel der Studentinnen und Studenten einem Nebenjob nach, um ihr Studium zu finanzieren. Viele dieser Jobs, etwa in der Gastronomie, sind weggefallen.