Letztes Update:
20210102013048

05:38
11.06.2020
Die Verbraucher in Deutschland sind einer aktuellen Umfrage zufolge bisher deutlich besser durch die Krise gekommen als viele andere Europäer. Rund ein Drittel der Haushalte in der Bundesrepublik mussten infolge der Pandemie Einkommenseinbußen in Kauf nehmen, wie die Umfrage der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab. In Italien klagten dagegen 57 Prozent und in Spanien sogar 61 Prozent der Befragten darüber, dass sie wegen der Corona-Krise weniger Einkommen zur Verfügung hätten.
Die unterschiedliche Einkommenssituation spiegelt sich auch in der Ausgabenbereitschaft. "Nur" ein Viertel der Bundesbürger will der Umfrage zufolge in den kommenden Monaten weniger Geld ausgeben. Immerhin 38 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie sogar wieder mehr für den Konsum aufwenden werden. Ganz anders ist das Bild in Südeuropa: 42 Prozent der Italiener und 56 Prozent der Spanier planen, in den kommenden Monaten weniger Geld auszugeben.

Foto: Michael Kappeler/dpa

05:07
11.06.2020
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) berät heute (10.00 Uhr) mit Chinas Ministerpräsident Li Keqiang über Konsequenzen aus der Corona-Krise. In der Videokonferenz soll es um die bilateralen Beziehungen, wirtschaftspolitische und internationale Themen gehen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert ankündigt.
Eines der zentralen Themen des Gesprächs dürfte die Frage sein, wie die wirtschaftliche Zusammenarbeit angesichts des Abschwungs in Folge der Corona-Krise wieder angekurbelt werden kann - auch angesichts der Spannungen zwischen Washington und Peking. China ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Nach einer Erhebung der EU-Handelskammer in China sind die Aussichten für deutsche und andere europäische Unternehmen in China gegenwärtig eher düster. 

12:58
12.06.2020

Corona-Neuinfektionen deutschlandweit auf niedrigem Niveau: Aktuell haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 258 neue Infektionen gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise ingesamt 185.674 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldet (Datenstand 12. Juni - 0 Uhr). 8763 mit dem Virus infizierte Menschen starben. Etwa 171.600 Menschen haben die Infektion überstanden.

Die Reproduktionszahl (kurz R-Wert) liegt weiter unter der kritischen Marke von 1,0 bei nun 0,88 (Datenstand 11. Juni - 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Gestern hatte er bei 0,86 gelegen.