Die französische Regierung geht davon aus, dass die Corona-Krise zum Verlust von rund 800.000 Arbeitsplätzen führen werde, so Frankreichs Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Dies entspreche 2,8 Prozent der Gesamtbeschäftigung.
Im Zuge der Pandemie setzt sich unterdessen der starke Rückgang der Industrieproduktion im April fort. Die Fertigung sei im Monatsvergleich um 20,1 Prozent eingebrochen, teilt das französische Statistikamt Insee mit. Im März war die Produktion bereits um 16,2 Prozent geschrumpft. Besonders stark fiel der Produktionseinbruch in der Automobilindustrie aus. Hier meldete das Statistikamt für April einen Rückgang um 88,0 Prozent zum Vormonat.