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09:27
09.06.2020
Wegen der Corona-Krise ist die Wirtschaft der Eurozone im ersten Quartal eingebrochen, allerdings etwas weniger als bisher bekannt. Nach Angaben des Statistkamts Eurostat schrumpfte die Wirtschaftsleistung (BIP) in den 19 Euroländern von Januar bis einschließlich März um 3,6 Prozent. Das ist etwas weniger als der bisher genannte Rückgang von 3,8 Prozent. Allerdings bleibt es dabei, dass der Einbruch der stärkste ist seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995. 
In den 27 EU-Staaten lag der Rückgang bei 3,2 Prozent. Auch dort war zunächst ein etwas stärkerer Einbruch um 3,3 Prozent ermittelt worden. Gegenüber dem Vorjahresquartal schrumpfte die Eurozone um 3,1 Prozent, die EU um 2,6 Prozent. In der gesamten EU wuchsen im ersten Quartal lediglich vier Länder, nämlich Irland, Rumänien, Bulgarien und Schweden. Dagegen brach die Wirtschaft am stärksten in Frankreich, Italien und Spanien ein. Diese Länder wurden durch die Corona-Pandemie mit am stärksten getroffen.