Letztes Update:
20210102013048

06:14
09.06.2020
UPDATE | Der deutsche Export ist im April in Folge der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Der Wert der Warenausfuhren sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 31,1 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das war der größte Rückgang eines Monats im Vergleich zum Vorjahresmonat seit Beginn der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950 Verglichen mit März 2020 verringerten sich die Exporte um 24,0 Prozent. 
Das Schließen von Grenzen gerade auch im europäischen Binnenmarkt, die weltweite Verhängung von Handels- und Reisebeschränkungen sowie enorme Störungen in der See- und Luftfracht führten zu einem drastischen Rückgang der Ausfuhren. Die Importe verringerten sich um 21,6 Prozent auf 72,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat. 

Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv

05:59
09.06.2020
Die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer sieht wegen der momentanen Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht einer erhöhten Arbeitsbelastung ausgesetzt. Jeder zweite Lehrer (52 Prozent) gibt an, dass im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit Mehrarbeit durch einen höheren Organisationsaufwand entstanden sei, etwa durch das Verteilen und Versenden von Aufgaben oder durch Konferenzen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) hervor, die Ende Mai gemacht wurde. 

Viele Lehrkräfte (42 Prozent) haben nach eigenen Angaben auch durch die parallele Betreuung von Lerngruppen zu Hause und in der Schule mehr zu tun. Die größte pädagogische Herausforderung liegt nach Ansicht der Befragten darin, Lernunterschiede oder Lernrückstände bei Schülern auszugleichen, die während der Schulschließungen entstanden sind. Diese Unterschiede müssten durch individuelle Förderung geschlossen werden, fordert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann.