Die
Innenminister der Länder und des Bundes wollen Lehren aus den Erfahrungen in der Corona-Krise ziehen und
Vorkehrungen für eine mögliche zweite Infektionswelle treffen. Das kündigte der Chef der Innenministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Georg Maier (SPD), im Gespräch mit der
Deutschen Presse-Agentur an. "Man
muss ja
damit rechnen, dass es im Herbst ein Wiederaufflammen gibt, weil man sich dann beispielsweise wieder öfter in geschlossenen Räumen aufhält." Daher müsse man schauen, ob
genügend nationale Reserven vorhanden seien, "was ganz elementare, systemkritische Versorgungsartikel anbelangt". Gemeint sind zum Beispiel Schutzkleidung, aber auch medizinische Produkte und Medikamente. "Ich denke, dass wir jetzt Zeit haben, um die Vorräte an nötigen Ressourcen aufzufüllen."