Die
Weltgesundheitsorganisation (
WHO) hat ihren
Standpunkt zum Tragen von Gesichtsmasken geändert. Zur Eindämmung von Infektionen empfehle man nun ihre
Nutzung in überfüllten öffentlichen Einrichtungen, teilt die
WHO mit. Zugleich warnt die UN-Organisation jedoch,
Masken könnten das Erkrankungsrisiko sogar erhöhen, wenn
Menschen diese mit schmutzigen Händen berührten und so kontaminierten.
Bislang war die Haltung der WHO, dass Mundschutz nur für Kranke und Menschen, die Kranke pflegten, sinnvoll sei. Der Massengebrauch wurde nicht empfohlen.
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagt,
Masken könnten Händehygiene,
Abstandhalten und das Aufspüren von Patienten mitsamt ihrer sozialen Kontakte
nicht ersetzen. Regierungen sollten dort zum Maskentragen ermutigen, wo die Virusübertragung weit verbreitet sei und wo es schwierig sei, Abstand zu anderen Menschen zu halten, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder in engen oder überfüllten Gegenden.