Letztes Update:
20210102013048

17:15
05.06.2020
Die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten ist in Großbritannien heute auf mehr als 40.000 gestiegen. Das teilt das Gesundheitsministerium in London mit. Das Vereinigte Königreich ist nach offiziellen Zahlen das am schwersten von der Pandemie betroffene Land Europas. Zählt man die Todesfälle hinzu, bei denen eine Covid-19-Erkrankung erst nach dem Tod diagnostiziert wurde, liegt die Zahl der Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) zufolge sogar bei mehr als 48.000.
Die Regierung in London steht seit Wochen in der Kritik, zu langsam und falsch reagiert zu haben. Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen wurden vergleichsweise spät eingeführt, zudem herrschte ein Mangel an Testkapazitäten und Schutzkleidung für medizinisches Personal. 

16:42
05.06.2020
Der Paketzusteller DPD hat nach vorsorglichen Reihentests in einem Sortierzentrum bei 43 Mitarbeitern Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt waren rund 400 Mitarbeiter des Standorts Duisburg getestet worden, wie ein Sprecher von DPD erklärt. Alle Infizierten stehen demnach unter häuslicher Quarantäne. Insgesamt arbeiten rund 1000 Menschen für den Standort in der Ruhrgebietsstadt. Mithilfe weiterer Tests solle die Entwicklung im Betrieb in Duisburg beobachtet werden. Laut Mitteilung läuft die Arbeit im Zentrum planmäßig weiter.

16:30
05.06.2020
Die Kultusminister der Länder bekräftigen noch einmal offiziell ihr Ziel, so bald wie möglich wieder zu einem normalen Schulbetrieb zurückzukehren. In einer Mitteilung der Kultusministerkonferenz (KMK) heißt es, die Bildungsministerien der Länder strebten im Interesse der Schülerinnen und Schüler so schnell wie möglich eine Wiederaufnahme des schulischen Regelbetriebs an, sofern das Infektionsgeschehen dies zulasse. Bereits am Dienstagabend hatten sich die Minister bei einer Schaltkonferenz auf diese Formel verständigt. 
Genaue Aussagen, wie es wann in den Schulen weitergeht, werden nicht getroffen. Das regelt jedes Land für sich, weil Schulpolitik Ländersache ist. 

Foto: Henning Kaiser/dpa