Der
Verband Bildung und Erziehung (VBE) kritisiert die Pläne einzelner Länder,
Grundschüler noch vor den Sommerferien wieder im normalen Klassenverband zu unterrichten. "Bei allem Verständnis für die Sorgen und Nöte der Eltern, halte ich es für ein
Spiel mit dem Feuer, wenn immer mehr Länder
komplette Schulöffnungen, wie jetzt auch in Nordrhein-Westfalen, unter Aufgabe von Abstandsregeln verfügen", sagt der Verbandsvorsitzende Udo Beckmann laut einer Mitteilung. In
Nordrhein-Westfalen sollen
alle Grundschulkinder ab dem 15. Juni wieder
täglich zur Schule gehen, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ankündigte. Es könne wieder im normalen Klassenverband unterrichtet werden, sagte sie. Auch andere Länder planen eine entsprechende Rückkehr zum normalen Unterricht zumindest für Grundschüler, auch wenn dabei die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann.
Sachsen war diesen Schritt als erstes Bundesland gegangen.