Letztes Update:
20210102013048

17:11
04.06.2020
Das Thüringer Gesundheitsministerium verlängert die bestehenden Regeln zur Eindämmung der Pandemie bis zum 12. Juni. Die Verordnung soll bereits am Freitag in Kraft treten, wie das Ministerium mitteilt. Die Verlängerung war nötig, weil die bisherigen Regeln am Freitag ausgelaufen wären. Das Kabinett beschäftigt sich am Dienstag mit einer neuen Verordnung, die nach bisherigen Plänen unter anderem vorsieht, die Kontaktbeschränkungen aufzuheben und in Empfehlungen umzuwandeln.

Foto: Salvatore Di Nolfi/EPA/dpa/Archiv

17:04
04.06.2020
Microsoft-Gründer Bill Gates zeigt sich "enttäuscht" über den Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO). "Ich würde es natürlich unterstützen, wenn die USA Mitglied der WHO bleiben und sie weiter unterstützen würden", sagt Gates bei einer telefonischen Pressekonferenz. "Wenn wir die WHO verbessern müssen, werden wir das tun, aber gemeinsam in der WHO zu bleiben, ist entscheidend, denn es wird irgendwann wieder eine Pandemie geben."
Noch habe er nicht mit US-Präsident Donald Trump darüber gesprochen, sagt Gates weiter. "Aber das werden wir sicher machen, zumindest indirekt." Er glaube daran, dass sich eine Lösung finden werde.

14:16
04.06.2020
UPDATE | Im Kampf gegen Infektionskrankheiten sind bei einer internationalen Geberkonferenz umgerechnet rund 7,8 Milliarden Euro für die globale Impf-Allianz Gavi zugesagt worden. Die Erwartungen wurden damit um mehr als eine Milliarde übertroffen. Mithilfe des Geldes sollen innerhalb der kommenden fünf Jahre 300 Millionen Kinder gegen Krankheiten wie Polio, Typhus und Masern geimpft werden. Deutschland beteiligt sich mit 600 Millionen Euro, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Videobotschaft ankündigte. Zudem habe Deutschland bereits Investitionen von 100 Millionen Euro zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zugesagt. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, müssten die Voraussetzungen geschaffen sein, eine globale Impfkampagne zu starten, so Merkel.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte allein für die Brüsseler Behörde 300 Millionen Euro zu. Gastgeber Großbritannien ist nach Angaben von Premierminister Boris Johnson mit einer Zusage von 1,65 Milliarden Pfund (rund 1,85 Milliarden Euro) größter Gavi-Geldgeber.