Letztes Update:
20210102013048
Ein Demonstrant mit abgewandeltem "Judenstern" Mitte Mai in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa

09:07
01.06.2020
Die Stadt München hat die Verwendung des "Judensterns" auf Corona-Demonstrationen verboten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Zuletzt hatte es bundesweit auf Demonstrationen vermehrt Fälle von Antisemitismus gegeben - etwa Vergleiche der Corona-Maßnahmen mit dem Holocaust, mit gelben Sternen auf dem Ärmel mit dem Wort "Ungeimpft", Verkleidung, die der Uniform eines KZ-Häftlings nachempfunden war oder einem "Maske macht frei"-Schild als Anspielung auf den Spruch im Torbogen des Vernichtungslagers Auschwitz, "Arbeit macht frei". Zugleich weisen einige der Corona-Verschwörungstheorien judenfeindliche Motive auf.

Foto: Bernd Thissen/dpa/Archiv

08:46
01.06.2020
Homeoffice, kein Ausgehen, das Gesicht hinter einer Maske: Die Nachfrage nach Make-up ist in der Krise spürbar zurückgegangen. Die Umsätze im April gingen nach Angaben des Kosmetikverbands VKE um 60 Prozent zurück. Das Ostergeschäft sei wegen der geschlossenen Läden völlig verloren gegangen. Das fränkische Traditionsunternehmen Schwan Stabilo verzeichnete einen Umsatzeinbruch in der Kosmetiksparte um etwa ein Drittel. Das Unternehmen plant deshalb Kurzarbeit. Es ist eigenen Angaben zufolge Weltmarkführer darin, Schminkstifte für Kosmetikmarken zu entwickeln und zu produzieren.
Firmenchef Sebastian Schwanhäußer hat nun den internationalen Markt im Blick: "Weltweit sehen wir in China schon erste Anzeichen der Entspannung, während Europa in den ersten Wochen nach dem Ende des Lockdowns noch sehr verhalten ist." In den USA und Südamerika werde die Lage dagegen jeden Tag schwieriger.