In
Spanien wird es erstmals ein monatliches "
Grundeinkommen" für arme Familien geben. Das beschloss die
Regierung von Ministerpräsident Sánchez unter dem Eindruck wachsender
sozialer Not durch die Corona-Krise. Allerdings war das
Vorhaben bereits Teil der Koalitionsvereinbarungen zwischen dem sozialistischen Regierungschef und seinem Partner
Pablo Iglesias vom
Linksbündnis Unidas Podemos. Anspruchsberechtigt sind in der Regel Personen zwischen 23 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Jahren einen selbstständigen Haushalt führen, mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig waren und deren Einkommen pro Person im Haushalt unter 230 Euro im Monat liegt. Die Hilfen betragen zwischen
460 und 1000 Euro.