Letztes Update:
20210102013048

16:43
29.05.2020
Brendan Rodgers, der Trainer des ehemaligen englischen Fußball-Meisters Leicester City, war im März an Covid-19 erkrankt. Die Auswirkungen vergleicht der Coach des Premier-League-Clubs mit seinem Aufstieg auf den rund 5900 Meter hohen Kilimandscharo, Afrikas höchsten Berg. Die Auswirkungen habe er drei Wochen lang gespürt.
"Das Seltsamste war, deinen Geruch und den Geschmack zu verlieren. Du verlierst deine Kraft", schildert der 47-Jährige. "Ich hatte das Gefühl, es war so, als ich einst den Kilimandscharo bestieg. Wenn du zu einem bestimmten Punkt in der Höhe kommst, gehst du und leidest wirklich." Derzeit wird Rodgers immer noch zweimal pro Woche getestet. 

Foto: Kay Nietfeld/dpa

16:25
29.05.2020
Gesundheitsminister Jens Spahn ruft die Menschen erneut dazu auf, auch während der Pandemie bei Beschwerden zum Arzt oder im Notfall ins Krankenhaus zu gehen. Die Zahl der Arztbesuche und Krankenhausbehandlungen sei drastisch zurückgegangen, sagt Spahn bei "Bild live". Gemeinsam mit den Kassenärzten und dem Deutschen Krankenhausverband unterzeichnete der Minister dem Bericht zufolge einen entsprechenden Appell. "Viele Patientinnen und Patienten haben offenbar Angst, sich anzustecken", so Spahn. Die Angst sei unbegründet: "Praxen und Krankenhäuser haben sich auf die Corona-Patienten eingestellt. Patienten mit Covid-19-Symptomen werden strikt von anderen Patienten getrennt. Ärzte und Pflegekräfte halten professionelle Sicherheitsauflagen ein, schützen sich und ihre Patienten."

16:07
29.05.2020
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat offenbar das gleiche Drohschreiben erhalten wie bereits sein Kollege Christian Drosten, SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. "Ich habe auch Flüssigkeiten geschickt bekommen, auf denen stand, dass ich sie doch trinken solle, damit ich immun werde", sagt Streeck der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Ich habe das jetzt nicht als Morddrohung verstanden. Ich habe das einem Kollegen gegeben und ihn gebeten, das Päckchen unter Überdruck zu zerstören. Dann war die Sache für mich auch erledigt." Bei dem Hass gegen ihn und andere Experten gehe es letzten Endes um Angst, so Streeck. "Die einen haben Angst vor dem Virus, die anderen vor dem Verlust der Existenz. Das kann noch sehr viel emotionaler werden. Da müssen wir wirklich aufpassen."