Bundesfinanzminister Olaf Scholz will mit dem geplanten
Konjunkturprogramm in der Corona-Krise
vor allem Wirtschaft, Familien und Kommunen helfen. "Es muss weiterhin Einkommen stabilisieren, wie das mit der Kurzarbeit zum Beispiel der Fall ist", sagte Scholz in Potsdam. "Es geht aus meiner Sicht auch darum, dass wir etwas für Familien tun, die ja nun in einer ganz besonders schwierigen Situation sind." Er verwies auf die
Idee eines Kinderbonus.
Die Bundesregierung habe vor, das Programm
nächsten Mittwoch zu beschließen, sagte Scholz. Es solle für 2020 und 2021 gelten und komme zur richtigen Zeit, weil der größte Teil an Beschränkungen dann beendet sei. Mit dem Konjunkturprogramm müsse auch die Wirtschaft stabilisiert werden, sagte der Minister. Bestimmte Branchen sollten gezielt Hilfe erhalten: Scholz nannte
Gaststätten, Hotels, Reisebüros, Schausteller, Kunst und Kultur als Beispiele. Das Programm sollte nach seiner Ansicht auch für
mehr Klimaschutz und Digitalisierung sorgen.