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20210102013048

Coronavirus in Nürnberg: Fallzahlen vom 29. Mai

11:26
29.05.2020
Bis zum heutigen Freitag, 29. Mai 2020, 12 Uhr, hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 1 059 mit dem Coronavirus infizierte Personen registriert. Davon befinden sich 50 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten bis jetzt 964 Personen. Die Anzahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt nach wie vor bei 45. Bis heute wurden 3 455 Kontaktpersonen identifiziert.   

Arthur Kreklau

Foto: Kay Nietfeld/dpa

11:19
29.05.2020
Bundesfinanzminister Olaf Scholz will mit dem geplanten Konjunkturprogramm in der Corona-Krise vor allem Wirtschaft, Familien und Kommunen helfen. "Es muss weiterhin Einkommen stabilisieren, wie das mit der Kurzarbeit zum Beispiel der Fall ist", sagte Scholz in Potsdam. "Es geht aus meiner Sicht auch darum, dass wir etwas für Familien tun, die ja nun in einer ganz besonders schwierigen Situation sind." Er verwies auf die Idee eines Kinderbonus.
Die Bundesregierung habe vor, das Programm nächsten Mittwoch zu beschließen, sagte Scholz. Es solle für 2020 und 2021 gelten und komme zur richtigen Zeit, weil der größte Teil an Beschränkungen dann beendet sei. Mit dem Konjunkturprogramm müsse auch die Wirtschaft stabilisiert werden, sagte der Minister. Bestimmte Branchen sollten gezielt Hilfe erhalten: Scholz nannte Gaststätten, Hotels, Reisebüros, Schausteller, Kunst und Kultur als Beispiele. Das Programm sollte nach seiner Ansicht auch für mehr Klimaschutz und Digitalisierung sorgen.

11:06
29.05.2020
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund steht der Idee, Unterricht nach den Sommerferien auch außerhalb von Schulgebäuden durchzuführen, offen gegenüber. Auch im neuen Schuljahr werde Schulbetrieb nicht überall im Regelbetrieb stattfinden können, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Deutschen Presse-Agentur. Um Infektionen zu vermeiden, müssten in den Schulen so weit wie möglich die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. "Es kann je nach Situation vor Ort durchaus Sinn machen, einen Teil des Schulbetriebs in größeren Räumen von Vereinen oder anderen Einrichtungen stattfinden zu lassen."

Landsberg verwies darauf, dass in vielen Schulgebäuden die räumliche Situation mit Blick auf die Abstandsregeln oftmals ungünstig sei. "Die Ferien sollten allerdings genutzt werden, die Räume in Bezug auf Belüftung, Sanitäreinrichtungen und weitere Hygieneanforderungen zu optimieren."