Die SPD wirft Bildungsministerin Anja Karliczek vor, Studenten in Not nicht wie versprochen schnell und unbürokratisch zu helfen. Auch Wochen nach der Einigung in der Koalition hätten Studierende keinen Zugang zu Unterstützung aus dem vereinbarten Nothilfefonds, sagt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Oliver Kaczmarek, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das ist bitter, zumal das Geld längst zur Verfügung steht."
Er habe nicht den Eindruck, dass die Ministerin sich "mit Hochdruck und Engagement" darum kümmere, endlich Studenten in finanzieller Not zu helfen. Ende April hatte Karliczek angekündigt, Studierende mit Notkrediten zu helfen. Weiterhin hatte der Bund angekündigt, den Nothilfefonds des Deutschen Studentenwerks mit 100 Millionen Euro aufzustocken. Diese Nothilfe fließt aber noch nicht.