Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in den vergangenen Wochen einen vergleichsweise rigiden Kurs bei den Alltagsbeschränkungen vertreten und damit auch viel Kritik auf sich gezogen. Nach eigenen Angaben hat er nun zwei explizite Morddrohungen erhalten. Das sagt er im Gespräch mit dem Nachrichtenportal t-online.de. "Eine Morddrohung ist eine Art Postkarte, auf der ein Kreuz abgebildet ist mit meinem Namen eingraviert. In Schreibmaschinenschrift steht dort, dass ich an meine Familie denken solle", so Lauterbach. Er habe die beiden anonymen Drohungen heute an den Staatsschutz übergeben.
Zuvor hatte Lauterbach auf Twitter ein Foto eines Drohpakets geteilt. Dieses sei aber keine explizite Morddrohung gewesen, sagt Lauterbach t-online.de. Es sei offensichtlich so, dass die Hetze im Netz sich in den letzten Tagen massiv verstärkt habe.