Heute habe ich als Hobby-Lehrkraft viel zu tun: Neben der Beantwortung von vielen Fragen habe ich mich an einen Berg Korrekturarbeiten gemacht. Ich bin sehr dankbar, dass eine Mathelehrerin uns Lösungen schickt, trotzdem muss ich jede Aufgabe anschauen und zumindest das Ergebnis überprüfen. Das dauert. Ich muss zugeben, dass ich bei den (von den betreffenden Lehrern gewünschten) Korrekturen der Schularbeiten unserer vier Kinder etwas geschludert habe. Deshalb muss ich heute 64 DIN-A-4-Blätter korrigieren. Aber mein Tagwerk ist jetzt glücklicherweise vollbracht. Ich muss immer wieder feststellen, dass die Situation bei unseren vier Sprösslingen unterschiedlich ist. Es gibt viele emsige Lehrer, die ganz individuelle Rückmeldungen zu den Arbeiten geben. In Französisch soll Julius beispielsweise Sätze aufnehmen und der Lehrerin schicken. Sie gibt zeitnah eine genaue Antwort, ebenso seine Deutschlehrerin. Auch unsere Tochter erhält in vielen Fächern, beispielsweise in Geschichte oder Musik, detaillierte Rückmeldungen. Manche Lehrer schicken allerdings keine Lösungen - und andere wollen nicht mal eine Einsendungen der bearbeiteten Aufträge. Weitere Lehrer stellen als Lösung die Hausaufgabe einer Klassenkameradin ins virtuelle Klassenzimmer - als vorzeigbares Beispiel. Auch eine Möglichkeit. Fazit: Wer sicher sein will, dass sein Kind alles verstanden hat, der muss in den meisten Fällen selbst an den Schreibtisch. Und Korrektur lesen. Zumindest stichprobenartig. Morgen Vormittag ist übrigens ein Besuch in der Grundschule angesagt: Sebastian soll seine zuletzt erledigte Mappe zur Korrektur abgeben. Auch die Mathelehrerin von Florian sammelt die fertigen Aufgaben ein. Wir freuen uns auf den kurzen Schulbesuch!
Eva Baumgartner