Letztes Update:
20220314160107

Tag 344

10:48
20.02.2021
Zuhause ist der Heimsport zum festen Bestandteil des Tagesablaufs geworden. Auch am Wochenende. Sebastian hat in den letzten Wochen neben seinen Schulaufgaben stets auch einen Sportplan bekommen. Eigentlich ist da von mindestens drei Sporteinheiten pro Woche die Rede. Doch er springt täglich durch das Wohnzimmer. Für Heiterkeit sorgt das Hüpfen über Hindernisse: Für ihn ein Freifahrtschein, um grinsend über Couchtisch und Sofa zu springen. Eine freiwillige Übung darf auch eingetragen werden. In seinem Fall der „Liegeschdutz“. Herrlich. Ein Nachtrag: Mein Corona-Test ist negativ. 

Eva Baumgartner

Tag 343

13:44
19.02.2021
Unsere zwei Jüngsten dürfen ab Montag wieder in die Schule, zumindest zeitweise. Doch wir haben Glück: Obwohl sie zwei unterschiedliche Schulen besuchen, haben sie das gleiche Wechselmodell. Sie gehen Montag, Mittwoch und Freitag in den Präsenzunterricht, in der Folgewoche ist es dann der Dienstag und der Donnerstag. So können wir wenigstens etwas den Überblick behalten, weil es immer die gleichen Schultage sind.

Eva Baumgartner

Tag 342

04:58
18.02.2021
Mitten im Corona-Lockdown und während des Homeschoolings hat Sebastian eine neue Klassenlehrerin bekommen. Ein schwieriger Zeitpunkt - für Schüler und Lehrerin. Mit dem Kennenlernen ist es in diesen Zeiten natürlich nicht einfach. Heute steht deshalb aber eine Videokonferenz für unseren Jüngsten auf dem Stundenplan.

Eva Baumgartner

Tag 341

12:54
17.02.2021
Bei mir steht ein Corona-Test auf dem Programm. Ich bin schon den ganzen Morgen gespannt, wie alles abläuft. Vor Ort werde ich dann überrascht: Ich bin die einzige Person, die entlang der Absperrbänder den ausgeschilderten Weg geht, die erwartete Warteschlange gibt es nicht. Ich komme deshalb direkt dran. „Ist das Ihr erster Test?“, fragt mich der nette Herr am Abstrichfenster. Und ich glaube, unter seiner Maske ein leichtes Grinsen zu erkennen. Oder bilde ich mir das nur ein? Egal. Er liegt jedenfalls völlig richtig: Es ist mein erster Corona-Test. Er sitzt am längeren Hebel, beziehungsweise hat das lange Wattestäbchen. Und dieses muss zunächst ganz hinten an den Rachen. Kein schönes Gefühl  - und ich kann nichts gegen den Würgereiz tun. „Keine Sorge, das ist ganz normal“, redet der Herr mir Mut zu. Sagt dann jedoch: „Aber jetzt muss das Stäbchen noch tief in die Nase. Atmen Sie langsam durch den Mund weiter.“ Ich atme tief, und der nette Mann bohrt umso tiefer. Ich versuche, nach unten zu blicken: Vom Stäbchen ist gefühlt kaum noch etwas zu sehen. Ich überlege gerade, ob er nicht bald mein Gehirn erreicht - da zieht er das Stäbchen wieder heraus. Geschafft. Das Ganze dauert  weniger als eine Minute. „Wir kontaktieren Sie nur, wenn der Test positiv ist“, erfahre ich. Ich hoffe, ich höre nichts.

Eva Baumgartner