Letztes Update:
20200324103648

Kein schnelles Ende

09:58
24.03.2020
Der Präsident des Weltärztebundes rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Krise. "Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten", so Frank Ulrich Montgomery im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Bis ein Impfstoff verfügbar sei, "werden wir unser gesamtes soziales Leben und unser Arbeitsleben umstellen müssen".

Montgomery begrüßt die Einigung von Bund und Ländern auf eine Kontaktbegrenzung. Es sei ein großer Unterschied, ob Menschen durch staatliche Repression eingeschlossen würden - wie bei einer Ausgangssperre - "oder ob sie es selber in der Hand haben". Er hatte sich zuvor gegen ein Ausgangsverbot ausgesprochen.

dpa

70 Corona-Proben wurden vernichtet

09:16
24.03.2020
Beim Transport von Corona-Abstrichen aus Georgsheil in eines der Prüflabore ist ein "Transportunfall" geschehen. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) berichtet, ist eines der Probenröhrchen zerbrochen, die Flüssigkeit ist ausgelaufen und könnte die übrigen Röhrchen kontaminiert haben. Deswegen seien etwa 70 Proben vernichtet worden. Das sagte jetzt Detlef Haffke, Sprecher der Einrichtung in Hannover. Sie betreibt auch die Außenstelle in Aurich, die für die Probenentnahme und -Auswertung für Ostfriesland zuständig ist.

Leider sei es unterblieben, die betroffenen Hausärzte und Patienten darüber zu unterrichten. Wie berichtet, wartet beispielsweise der Emder Alexander Berié seit fünf Tagen auf sein Testergebnis. jetzt lieferte die KVN die Erklärung dafür. Die Proben seinen ordnungsgemäß verpackt worden; trotzdem seien Unfälle wie der aktuelle nie ganz auszuschließen, so Haffke.

Alle Patienten würden bis "morgen oder übermorgen" zu einem erneuten Test gebeten. Die Hausärzte übernehmen die entsprechenden Anrufe.

Stefan Bergmann

#emdenhilft

08:31
24.03.2020
Seit der vergangenen Woche haben sich mehr als 400 freiwillige Helfer und Helferinnen im Portal #emdenhilft registriert (Stand 23.03., 16:00 Uhr). Bisher nehmen sechs Personen das Hilfsangebot in Anspruch.

Johannes Booken