Letztes Update:
20200320093750

700 Betten

08:20
20.03.2020
Von den Kliniken Norden, Aurich und Emden ist eine Pressemitteilung eingegangen:

"Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine laborbestätigte Coronaviruserkrankung in unse drei Kliniken. Im Klinikum Emden und in der UEK in Aurich sind die ausgewiesenen Corona-Stationen betriebsbereit, in Norden ist dies ab morgen der Fall. Da alle medizinisch nicht zeitkritischen Operationen abgesagt wurden, sind unsere Kliniken in Aurich, Emden und Norden von Tag zu Tag weniger belegt, um Platz für mögliche Corona-Patienten zu schaffen. Aktuell heute sind rund 40 Prozent der somatischen Bettenkapazitäten in unseren Häusern frei. Insgesamt stehen in den drei Häusern knapp 700 somatische Betten zur Verfügung, sowie weitere 200 Betten für die stationäre Versorgung von psychiatrischen Patienten. In den drei Kliniken sind rund 2.400 Beschäftigte tätig. Die Schulung der Mitarbeiter für den Umgang mit möglichen Corona-Patienten, die beatmet werden müssen, läuft kontinuierlich". 

Redaktion

13 900 Infektionen

17:00
19.03.2020
In Deutschland sind bislang mehr als 13.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 4700, Bayern mit mehr als 2200 und Baden-Württemberg mit mehr als 2180 Fällen. 44 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

dpa

Familienzentrum Aurich will Versorgungslücke schließen

16:28
19.03.2020
 Die Coronakrise trifft auch Bedürftige: Viele Tafeln müssen aktuell aus hygienischen und organisatorischen Gründen schließen. Diese Versorgungslücke soll vorübergehend ein Kooperationsangebot schließen, welches vom Familienzentrum Aurich koordiniert wird.

Bedürftige aus Aurich können sich im Familienzentrum melden, ihre Adressen werden dort aufgenommen. Die EDEKA Filialen in Aurich (Edeka Bruns, Cordes und Osterkamp) spenden Lebensmittel und verpacken diese in Päckchen. Ein eigens eingerichteter Lieferservice bringt diese dann an die hilfebedürftigen Empfänger.

Um die derzeit notwendigen Einschränkungen im persönlichen Kontakt zu berücksichtigen, werden die Pakete nach vorheriger telefonischer Absprache vor den Häusern abgestellt. Eine direkte Übergabe an der Haustür und damit ein direkter Kontakt findet nicht statt. Auf diese Weise können sowohl Übertragungsrisiken minimiert und ein geschützter Rahmen für die Bedürftigen gewährleistet werden, informierte das Familienzentrum.

Für die Auslieferung der Essensspenden hat sich ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Aurich der Johanniter-Unfallhilfe-e.V., Foodsharing Aurich, Fitnessfabrik und die Evangelische Allianz Aurich zusammengeschlossen, unterstützt von Bürgermeister Horst Feddermann, der das schnelle und unbürokratische Engagement aller Beteiligten begrüßt. Gleichzeitig wurde ein Spendenkonto für das Projekt „Hilfe von Mensch zu Mensch Gruppe Aurich“, aus dem auch dieses Projekt resultiert, eingerichtet. Gespendet werden kann an Stadtkasse Aurich IBAN DE03 2856 2297 0405 1149 02, Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden. Zusätzlich stehen in den EDEKA-Märkten Spendenboxen für dieses Projekt zur Verfügung.

Bedürftige, die bisher Essensspenden über die Auricher Tafeln bezogen haben, können sich ab sofort unter der Telefonnummer 0 49 41 - 69 76 860 melden. Das Büro im Familienzentrum ist besetzt von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr. Alternativ kann auch per Mail Kontakt aufgenommen werden unter info@familienzentrum-aurich.de. Benötigt werden telefonische Kontaktdaten sowie die Lieferadresse.

Imke Cirksena