Letztes Update:
20200419084809

Neugeborene

08:00
19.04.2020
Dürfen Mütter trotz Corona-Infektion mit ihren Neugeborenen kuscheln und sie stillen? Experten der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfehlen Körperkontakt: "Mütter und Säuglinge sollten in die Lage versetzt werden, kontinuierlich zusammenzubleiben und Hautkontakt durchzuführen – Tag und Nacht, insbesondere unmittelbar nach der Geburt." Auch das Stillen wird empfohlen - unabhängig davon, ob bei Mutter oder Kind eine Infektion vermutet oder auch bestätigt wurde.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Eine Mutter mit bestätigter Infektion solle alle möglichen Vorkehrungen treffen, um eine Virus-Übertragung auf ihr Kind zu vermeiden, einschließlich Händewaschen vor dem Berühren des Kindes und Tragen einer Gesichtsmaske, rät die Gesellschaft.

dpa

Milliarden Atemschutzmasken

06:22
19.04.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet damit, dass während der Corona-Krise Milliarden von Atemschutzmasken in Deutschland benötigt werden. Das sagt er der "Bild am Sonntag". Ein entsprechender Produktionsstab ist in seinem Ministerium angesiedelt, von der Milliardenproduktion ist man allerdings noch weit entfernt. "Unser Ziel ist es, dass wir schon in der zweiten Sommerhälfte Millionen OP-Masken und Mundschutze in Deutschland produzieren können", so Altmaier. 

dpa

Lage in Deutschland

14:06
18.04.2020
In Deutschland sind bis zum Nachmittag mehr als 139.900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Am Vortag waren es mehr als 136.900 Infektionen). Mindestens 4249 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag 4020). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben rund 85.400 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

dpa

Sommerferien

13:00
18.04.2020
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hält nichts von einer Debatte über die Verkürzung der Sommerferien wegen der Corona-Krise. „Bei allem, was wir machen, bemühen wir uns derzeit, die Eckdaten, die man kennt, die verlässlich sind, sie auch zu halten“, sagte der Minister am Samstag auf NDR 1 Niedersachsen. Es sei wichtig, nicht noch mehr Unsicherheit und Unklarheit hervorzurufen. Der Termin der Sommerferien sei wichtig für die weiteren Planungen, etwa für Prüfungen. „Ich finde, diese Debatte braucht im Moment keiner“, sagte Tonne.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hatte eine Verkürzung der Sommerferien ins Gespräch gebracht, dafür aber umgehend eine Absage aus vielen Ländern erhalten. „Bis auf Ausnahmen bleiben die Schulen noch einige Zeit geschlossen. Daher frage ich mich, ob die Verantwortlichen in den Ländern darüber nachdenken, die Schulferien in der Sommerzeit etwas zu verkürzen“, hatte Schäuble gesagt.

dpa