Die Krankenhäuser in Deutschland könnten nach Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab Anfang Mai schrittweise "in einen Regelbetrieb" zurückkehren. Der CDU-Politiker macht im ARD-"Morgenmagazin" deutlich, dass dabei "25, 30 Prozent" der Intensivbeatmungsbetten für Patienten freigehalten werden sollten. "Wir haben vor vier Wochen Menschen, die auf eine Rücken-, auf eine Hüftoperation gewartet haben, die einen Termin hatten, gesagt, das wird verschoben", führte Spahn an. Natürlich brauche jeder mit einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder einer Knieoperation auch seine Behandlung.
Auf die Frage, wann die Handy-App zur Eindämmung des Virus in Deutschland genutzt werden kann, sagt Spahn: "Das wird entwickelt, mit Hochdruck. Aber die Wahrheit ist auch: Damit's wirklich gut ist, braucht es halt eher noch drei bis vier Wochen als noch zwei Wochen." Es gehe darum, die App bei der Datensicherheit, beim Datenschutz und auch bei dem dahinterliegenden Konzept so perfekt wie möglich zu machen.