Letztes Update:
20200417082134

Neues Workout-Video

06:01
17.04.2020
Auch am Freitag bieten wir Euch eine sportliche Abwechslung. Im Workout-Video vom Paramount seht ihr, wie ihr Zuhause fit bleiben könnt. Viel Spaß damit und bleibt gesund!

Dirk de Vries

Stand im Kreis Aurich

16:29
16.04.2020
Bislang gab es insgesamt 80 positive Nachweise von Covid-19 im Landkreis Aurich. Davon gelten 62 Personen inzwischen als geheilt, vier Personen sind verstorben, sodass es aktuell 14 bestätigte Infektionen gibt (Stand Donnerstagnachmittag). Diese verteilen sich wie folgt:

Stadt Aurich 2
Gemeinde Baltrum 0
Samtgemeinde Brookmerland 0
Gemeinde Dornum 0
Gemeinde Großefehn 2
Gemeinde Großheide 0
Samtgemeinde Hage 0
Gemeinde Hinte 1
Gemeinde Ihlow 0
Gemeinde Juist 0
Gemeinde Krummhörn 3
Stadt Norden 2
Stadt Norderney 0
Gemeinde Südbrookmerland 1
Stadt Wiesmoor 3
Auswärtige 0

36 Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Aus der Quarantäne entlassen wurden bislang 462 Personen.

red

Schulstart gestaffelt

15:17
16.04.2020
 In Niedersachsen sollen die Schüler bereits ab kommendem Mittwoch Online-Unterricht erhalten, bevor die Klassen vom 4. Mai an schrittweise wieder in die Schulen zurückkehren. Lediglich für die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 und 13 beginne der Unterricht bereits am 27. April, kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover an. Für den Online-Unterricht erhielten die Schüler von ihren Lehrerkräften ab der kommenden Woche Aufgaben und Lernpläne für daheim. Die Schulen müssen unterdessen umfangreiche Hygienemaßnahmen umsetzen. Angesichts der Corona-Epidemie waren alle Schulen im Land vor einem Monat geschlossen worden.

Für die 4. Klassen der Grundschule startet der Unterricht demnach am

4. Mai und für die 12. Klasse am 11. Mai. Vom 18. Mai an sollen die

9., 10. und 3. Klassen wieder in die Schulen gehen. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni folgen dann die übrigen Klassen.
„Dies alles geschieht mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens“, sagte Tonne. „Der Schutz der Gesundheit muss an erster Stelle stehen.“

Beim Wiederanlauf des Schulunterrichts sollen die Klassen geteilt werden und die Schüler dann tage- oder wochenweise abwechselnd in die Schule kommen. „Wir werden eine Kombination des Lernens aus Präsenz im Klassenzimmer und Lernens zu Hause haben“, sagte Tonne. Das entsprechende Verfahren könnten die Schulen selber wählen. Große Klassen müssten gegebenenfalls gedrittelt werden. Das Verfahren soll auch Gedränge in Schulbussen und Bahnen verhindern, weil jeweils nur die Hälfte der Schüler am selben Tag in die Schule muss.

Sportunterricht und gruppenübergreifendes Lernen werde es vorerst nicht mehr geben. Auch die Pausen sollten zeitlich versetzt organisiert werden. Dabei müssten die Schüler den Sicherheitsabstand untereinander einhalten, betonte Tonne. Für die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern im Rahmen des Online-Unterrichts sollen die Messengerdienste Skype und WhatsApp zur Nutzung freigegeben werden. Die niedersächsische Bildungscloud geht ab Anfang Mai verfrüht an den Start.

„Uns ist bewusst, dass das Home Learning den regulären schulischen Unterricht nicht vollwertig und vollumfänglich ersetzen kann“, sagte Tonne zum Lernen zu Hause. „Gleichwohl besteht weiter die Schulpflicht und wir setzen uns das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler auch unter den derzeitigen Bedingungen ihre Kompetenzen festigen und erweitern können und dabei Nachteile für einzelne Lernende ausgeschlossen werden.“ Auf dem Niedersächsischen Bildungsserver werde das Angebot erweitert, um Schülern zusätzlich Selbstlernangebote und digitales Material zur Verfügung zu stellen. Schüler sollten den Stoff ohne Hilfe der Eltern bewältigen können.

Beim Neustart der Schulen dürfen Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören oder entsprechende Angehörige haben, zu Hause bleiben und dort lernen. Dies gelte auch für Lehrkräfte, für die eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus eine besondere Gefahr bedeutet, sagte der Minister. Auch bei den anstehenden Abiturprüfungen solle es Sonderregelungen für Schüler geben, die zu einer Risikogruppe gehören. Sie könnten die Prüfung alleine ablegen.

Bis zu den Sommerferien nur mit einer Notbetreuung geöffnet bleiben unterdessen Kitas, Krippen und Horte. Die Betreuungskapazitäten dort sollten aber ausgeweitet werden etwa für Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, sagte Tonne. Auch solle die Härtefallregelung gelockert werden, nach der nur Kinder von Eltern in für das Gemeinwesen wichtigen Berufen in die Krippe gebracht werden können.

dpa