Letztes Update:
20200411074839

Öffnung der Schulen

07:48
11.04.2020
Bildungsministerin Anja Karliczek hat die Bundesländer zu einer gemeinsamen Linie bei der Wiederöffnung der Schulen aufgerufen. "Der Staat sollte in dieser Krise möglichst abgestimmt vorgehen", sagt die CDU-Politikerin. Die Länder sollten möglichst einheitliche Kriterien für eine Rückkehr in den normalen Schulbetrieb entwickeln.

dpa

Neue Pläne bei VW

06:33
11.04.2020
Volkswagen will in wenigen Tagen seine Pläne für das Hochfahren der Produktion in Deutschland nach dem Stillstand in der Corona-Krise vorstellen. „Die Planung für den Wiederanlauf wird ausgearbeitet“, sagte der Beschaffungsvorstand im Volkswagen-Konzern, Stefan Sommer, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). „Wir werden sie nach Ostern vorstellen.“ Alles hänge aber stark an den Vorgaben der Politik, „und wann sie plant, das öffentliche Leben wieder hochlaufen zu lassen“.

Volkswagen selbst werde aber „schon bald mit einer klaren Vorstellung kommen, wann die Werke wieder hochgefahren werden, wie die Lieferketten wieder anlaufen“. Dazu müssten zunächst die Lieferketten wieder aufgebaut werden, sagte er, „und gleichzeitig muss auch die Nachfrage wieder da sein.“ Für einen Neustart in Deutschland und Europa reicht es nach Ansicht des Volkswagen-Managers nicht aus, allein die Autohäuser und die Zulassungsstellen wieder zu öffnen. „Es braucht Investitionen in die Industrie, und es braucht Investitionen in das Konsumverhalten“, sagte er.

Volkswagen hatte zuletzt die Schließung der Werke seiner Kernmarke in Deutschland wegen der Corona-Pandemie bis zum 19. April verlängert.

dpa

Probleme mit Rohstoff

13:22
09.04.2020
Das für die Produktion von Atemschutzmasken benötigte Spezialvlies wird nach Angaben von Herstellern knapp. "Leider sind unsere Fertigungskapazitäten für Vliesstoffe für Atemmasken zum aktuellen Zeitpunkt vollkommen ausgeschöpft", heißt es beispielsweise bei der Firma Sandler. Voraussichtlich bis Anfang Juni könne man deshalb keine Neuaufträge bearbeiten. Das Unternehmen mit Sitz in Schwarzenbach/Saale fertigt nach eigenen Angaben verschiedene Vliesstoffe, die für OP-Masken und den Mund-Nasen-Schutz verwendet werden können.

Der Hersteller Freudenberg liefert einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge nur noch an professionelle Schutzbekleidungshersteller. Das solle etwa verhindern, dass Spekulanten den Vliesstoff horten. "Wir haben entschieden, dass das rare Gut so effizient wie möglich eingesetzt werden muss", sagte eine Sprecherin dem Magazin. Die Kapazitäten seien ausgelastet. Auch Glatzeder, ein Hersteller von Schutzkleidung in Detmold, berichtete von großen Problemen bei der Materialbeschaffung.

dpa