Letztes Update:
20200410121527

Keine weiteren Fälle in Emden

12:14
10.04.2020
In Emden gibt es derzeit 14 Fälle mit positivem Nachweis von COVID-19. Sieben
Personen sind genesen. Sieben Fälle sind aktiv. Es befinden sich 27 Personen in
häuslicher Quarantäne. Fünf Testergebnisse stehen aus. Das teilte die Stadt am Karfreitag mit.

Redaktion

Schulunterricht

10:45
10.04.2020
Eine Rückkehr zum normalen Unterricht an den Schulen direkt nach den Osterferien wird es nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbandes nicht geben. Alles hänge von der medizinisch-virologischen Lageeinschätzung und den Maßnahmen ab, die am kommenden Mittwoch (15.4.) von den Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen und verkündet würden, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin mir aber sicher, dass es nach den Osterferien keinen Unterrichts-Vollstart an den Schulen geben wird."

Merkel und die Länderchefs wollen am Mittwoch nach Ostern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Es geht dabei vor allem um die Frage, inwieweit beschlossene Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen wieder gelockert werden können oder nicht.

dpa

Baumann meldet sich

09:48
10.04.2020
Frank Baumann, Bürgermeister der Gemeinde Krummhörn, meldet sich auch am Karfreitag zu Wort.

Johannes Booken

09:48
10.04.2020
0:00 / 5:59

Frank Baumann, Bürgermeister der Krummhörn

Nachsichtige Notenvergabe

09:28
10.04.2020
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die Lehrer aufgerufen, bei der vorgezogenen Notenbildung während der Schulschließungen Milde walten zu lassen. Durch den Unterrichtsausfall sollten den Schülern keine Nachteile entstehen, appellierte der SPD-Politiker an die Lehrkräfte im Land, wie das Kultusministerium an Karfreitag bestätigte.

Die Noten sollten die Bedingungen berücksichtigen, von denen die Lernerfolge in diesem Jahr abhingen - vor allem, wenn es um die Versetzung gehe, heißt es in dem Schreiben vom Donnerstag, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Schülern, die sitzenzubleiben drohen, solle zum Beispiel „eine Nachprüfung sowie die Erbringung einer Ersatzleistung“ ermöglicht werden.

Das Kultusministerium hatte angeordnet, dass die allgemeinbildenden Schulen vorläufige Zeugnisnoten festlegen sollen, um gewappnet zu sein, falls die Schulen noch länger als bisher geplant geschlossen bleiben müssen. Stand jetzt ist geplant, dass der Unterricht am 20. April weitergeht. Eine endgültige Entscheidung, wann und wie die Schulen wieder öffnen, wird aber erst Mitte kommender Woche erwartet.

dpa