Letztes Update:
20200402105851

Die Lage in Emden

10:49
02.04.2020
Die Stadt Emden passt ihre Zählweise an die offizielle Zählweise der Statistik des Robert-Koch-Instituts an. Bisher zählte die Stadt Emden in ihrer Kommunikation, immer auch an „COVID-19“ erkrankte Personen aus anderen Kommunen, die im Emder Klinikum behandelt wurden oder werden, zu ihrer Statistik dazu. Diese Personen gelten gleichwohl als sogenannte „externe Fälle“ und werden in der Statistik der Wohnortkommune aufgeführt. Dies führte gelegentlich zu Verwirrung.
Demnach wurden insgesamt acht Emder mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind drei Personen genesen und fünf aktuell erkrankt. Derzeit befinden sich 18 Personen in häuslicher Quarantäne. Es stehen fünf Testergebnisse aus.
Zwei mit dem Corona-Virus infizierte Personen aus dem Landkreis Aurich befinden sich zur Zeit im Klinikum Emden. Zwei weitere sind – wie berichtet – im Klinikum in Emden verstorben.

Redaktion

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Corona-Todesfällen in Seniorenheim

10:41
02.04.2020
Nach den Coronavirus-Todesfällen in einem Wolfsburger Seniorenheim ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Anlass war eine Strafanzeige, in der Pflegemissstände im betroffenen Hanns-Lilje-Heim angeprangert wurden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag sagte. Das Ermittlungsverfahren richte sich nicht gegen die Verantwortlichen der Diakonie Wolfsburg, sondern gegen unbekannt.

Zur weiteren Klärung will die Staatsanwaltschaft Patientenakten des Heims einsehen. Eine Befragung des Rechtsanwalts, der die Anzeige gestellt hat, solle außerdem ergeben, wie stichhaltig die Vorwürfe sind. „Sollte es sich um bloße Angaben vom Hörensagen handeln, also ohne verlässliche, identifizierbare Quelle, werden die Ermittlungen sicherlich erschwert, weil es dann keinen konkreten Ermittlungsansatz gäbe“, betonte der Sprecher.

Der Rechtsanwalt berief sich einem Bericht der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ zufolge auf Hinweise von Diakonie-Beschäftigten über Missstände in Pflegeheimen. Er erhob schwere Vorwürfe gegen die Diakonie, dort herrschten „katastrophale hygienische Zustände“. Der Besucherstopp in den Heimen sei zu spät gekommen.

Die Diakonie weist die Vorwürfe von sich. Auch die Behörden konnten bei einer Begehung keine Mängel erkennen, wie Krisenstabsleiter Lothar Laubert am Montag sagte. „Der Betreiber hat alles Mögliche veranlasst, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.“ Mit Stand Mittwochabend waren in dem Heim 22 Menschen gestorben, nachdem sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

dpa

Spanien meldet mehr als 950 weitere Todesfälle

10:35
02.04.2020
Spanien hat eine neue Höchstmarke an Todesopfern durch das Coronavirus verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden seien 950 Menschen gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Zuvor hatte das Land fünf Tage hintereinander mehr als 800 Tote zu beklagen, jedoch gab es noch nie mehr als 900 Opfer.

Damit sind in Spanien insgesamt bereits rund 10 000 Menschen gestorben. Die Zahl der Infizierten liegt bei mehr als 110 000. Gleichzeitig klettert aber auch die Zahl der geheilten Patienten auf eine Höchstmarke: Seit gestern wurden fast 4100 Menschen als gesund entlassen.

dpa