Letztes Update:
20200402103438

Stadt will Schutzausrüstung und Hygieneartikel aufkaufen

10:17
02.04.2020
Auch bei den ambulanten Pflegediensten in Emden kam es zuletzt zu einem Engpass mit Schutzkleidung, so dass Mitarbeiter nicht immer mit Mundschutz zu ihren Patienten konnten. Das Problem ist dem Vernehmen nach vorerst aber gelöst - unter anderem, weil der Katastrophenschutzstab der Stadt Einrichtungen mit Material versorgt hat.
In diesem Zusammenhang rief Oberbürgermeister Tim Kruithoff gestern Firmen und Privatpersonen, die Schutzausrüstung oder Hygieneartikel in größerem Umfang auf Lager haben, dazu auf, sich bei der Stadt zu melden ( 04921 871217, sarah.de.vries@emden.de). Die Stadt würde das Material zu „den entsprechenden Konditionen kaufen“. Benötigt werden Mundschutze und Masken, Schutzanzüge, Schutzbrillen, Handschuhe, Desinfektionsmittel, usw.

Redaktion

Söder: Brauchen in Deutschland am Ende Milliarden Masken

10:05
02.04.2020
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder prognostiziert im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von Milliarden Masken. „Wir werden auf Dauer enorm viel Masken brauchen. Ich glaube, dass wir am Ende in Deutschland Milliarden Masken brauchen“, sagte der CSU-Chef am Donnerstag im niederbayerischen Weng (Landkreis Landshut).

Zuerst brauche man die Masken für das medizinische Personal und dann prioritär auch für Alten- und Pflegeheime, sagte Söder. Man brauche die Masken dann aber auch „in der breiten Entwicklung auch irgendwann, wenn es um den Arbeitsschutz geht, um das Miteinander“.

Söder und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) besuchten am Donnerstag einen Automobilzulieferer, der seinen Betrieb angesichts der Corona-Krise auf die Produktion von Masken umstellt. Üblicherweise werden in dem Werk der Firma Zettl Zubehörteile wie Sitzbezüge oder Türverkleidungen hergestellt. „Das sind Corona-Schutzmasken“, sagte Söder. Diese seien höherwertiger als OP-Masken und „auf dem Weg zu einer FFP2-Maske“.

Grundsätzlich unterscheidet etwa das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zwischen selbst hergestellten Masken, medizinischem Mund-Nasen-Schutz und sogenannten filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3). Solche FFP2- und FFP3-Masken dienen auch dem Eigenschutz, die anderen vorrangig zum Schutz der anderen vor möglicherweise infektiösen Tröpfchen des Mundschutz-Trägers.

dpa