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20200402100715

Bundeswehr will 15 000 Soldaten einsetzen

09:51
02.04.2020
Die Bundeswehr will von diesem Freitag an 15 000 Soldaten zur Unterstützung von Ländern und Kommunen bereithalten. Die Männer und Frauen seien dann unterschiedlich schnell - beispielsweise binnen 12 bis 72 Stunden - abmarschbereit, so ein Sprecher der Bundeswehr. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stellt die Bundeswehr auf einen langen Kriseneinsatz ein.

Auch die Bundeswehr leidet nach ihren Worten unter der Knappheit von Schutzausrüstung. "Wir haben auch Vorräte für eine gewisse kurze Frist", so Kramp-Karrenbauer im ARD-Morgenmagazin. Hilfsgesuche aus den Ländern seien deshalb "immer eine schwierige Abwägung", weil das entsprechende Material und Personal dann in den eigenen Krankenhäusern fehle, erklärt die Ministerin.

dpa

Von der Leyen: Hilfen in Milliardenhöhe für Kurzarbeiter

09:36
02.04.2020
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen räumt Fehler der EU im Umgang mit Italien ein und verspricht Hilfen in Milliardenhöhe für Kurzarbeiter. "Die Union wird bis zu hundert Milliarden Euro zugunsten der am stärksten betroffenen Länder, angefangen mit Italien, bereitstellen, um die Kürzung der Gehälter der Kurzarbeiter auszugleichen", schreibt von der Leyen in einem Beitrag für die Zeitung "La Repubblica".

Die wirtschaftlichen Schäden in Italien und Spanien seien durch die strikten Ausgangssperren enorm. "Es muss anerkannt werden, dass in den ersten Tagen der Krise angesichts der Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Antwort zu viele nur an die eigenen Probleme dachten", so von der Leyen.
Sie will heute ihren Plan (Initiative namens "Sure") zur Unterstützung von Kurzarbeitern in der EU vorstellen. Geplant sind Kredite, die mit Hilfe von Garantien aus allen Mitgliedstaaten finanziert werden sollen.

dpa