Die Studentenvereinigung UNEL und der SEW/OGBL rufen die Schüler der Abschlussklassen auf, den Unterricht diese Woche von Zuhause aus zu verfolgen. Damit kämen sie der Aufforderung des Bildungsministeriums, ab Montag (4. Mai) die Schulen zu besuchen, nicht nach.
Die Gewerkschaften begründen den Aufruf mit dem erhöhten Infektionsrisiko und dem damit verbundenen psychischen Druck. Man zeigt sich enttäuscht, dass Bildungsminister Claude Meisch auf ein diesbezügliches Schreiben vom 24. April und einen wenige Tage später erfolgten Aufruf der Lehrer- und Schülervertretungen nicht nachgekommen sei.
Die Schüler werden aufgerufen, der Anwesenheitspflicht nicht nachzukommen und den Unterricht weiter digital zu verfolgen, so wie sie dies während der vergangenen Wochen getan haben, wenn sie Angst vor einer Ansteckung haben. An die Lehrkräfte ergeht der Aufruf, die Schüler, die nicht erscheinen, nicht zu sanktionieren.