Im Kampf gegen die Corona-Pandemie organisiert das Welternährungsprogramm WFP eigene Frachtflüge nach Afrika. Von einem neuen Drehkreuz im belgischen Lüttich startete am späten Donnerstagabend eine erste Boeing 757 mit fast 16 Tonnen Medizingütern, darunter Schutzkleidung wie Masken und Handschuhe, wie das WFP mitteilte. Die Hilfsgüter gehen im Auftrag des Roten Kreuzes und des UN-Kinderhilfswerks Unicef nach Burkina Faso, Ghana und in die Republik Kongo.
Das WFP hat nach eigenen Angaben ein globales Netzwerk an eigenen Logistikzentren eröffnet, weil in der Corona-Krise kaum noch kommerzielle Flüge stattfänden.