Letztes Update:
20200519144319

Rund 6100 bestätigte Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

12:29
01.05.2020
Die tägliche Zunahme der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist seit mehr als einer Woche unter einem Prozent geblieben. Am Freitag wurde ein Anstieg um 0,8 Prozent auf 6096 registriert, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte (Stand: 10.00 Uhr). Ende März waren die täglichen Zuwachsraten noch zweistellig gewesen. Bislang kamen 173 infizierte Menschen ums Leben, sechs mehr als am Mittwoch. Unter den Todesfällen waren 20 im Westerwaldkreis, 19 in Mainz und 18 in Koblenz.
Vier von fünf Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher wieder genesen - 4903 oder 80,4 Prozent der bestätigten Infizierten.

dpa/lrs

Tschechien zieht Lockerungs-Fahrplan vor

12:20
01.05.2020
Die tschechische Regierung beschleunigt abermals ihren Lockerungs-Fahrplan für die Corona-Maßnahmen. Vom 11. Mai an dürfen die Kulturinstitutionen des Landes wieder öffnen, wenn sie maximal 100 Menschen gleichzeitig einlassen. In den Museen, Galerien, Theatern, Kinos und Konzertsälen müssen Mindestabstände zwischen den Besuchern eingehalten werden.
Ab dem 11. Mai dürfen auch Veranstaltungen wie Hochzeiten, Sportevents und Gottesdienste mit bis zu 100 Teilnehmern stattfinden. Friseursalons dürfen dann öffnen, wenn die Mitarbeiter nicht nur einen Mundschutz, sondern auch ein Schutzvisier tragen.
Große Hoffnungen setzt die Regierung in das Projekt der sogenannten „intelligenten Quarantäne“, das seit Freitag landesweit verfügbar ist. Mithilfe von Handy- und Bankdaten können die Gesundheitsämter die Kontakte einer infizierten Person zurückverfolgen. Voraussetzung ist die Einwilligung des Betroffenen.
In Tschechien gab es bis Freitag 7689 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. 237 Menschen starben.

dpa

EZB: Wirtschaft könnte bis Ende 2022 unter Vorkrisen-Niveau liegen

09:19
01.05.2020
Die Wirtschaft der Eurozone könnte nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) bis Ende 2022 brauchen, um das Niveau vor der Corona-Krise wieder zu erreichen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) könnte in einem gravierenden Szenario noch bis Ende 2022 unter dem Niveau von Ende 2019 liegen, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Notenbank.
In diesem pessimistischen Szenario dürfte die Wirtschaft in diesem Jahr um 12 Prozent schrumpfen. Für das zweite Quartal wird sogar ein Rückgang um 15 Prozent des BIPs erwartet.
Bei einem milden Verlauf der Krise erwartet die EZB einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um fünf Prozent in diesem Jahr. Im mittleren Szenario wird ein Minus von acht Prozent prognostiziert.
Wirksame Maßnahmen seien dann entscheidend für die Gewährleistung einer robusten Erholung danach.

dpa