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20200519144319

„Tages-Anzeiger“: Europa bewältigt Corona-Krise nur gemeinsam

06:32
24.04.2020
Der Zürcher „Tages-Anzeiger“ kommentiert am Freitag die Bemühungen der EU um ein europäisches Antikrisenprogramm zur Corona-Pandemie:
„Wo die Europäer sicher Nachholbedarf haben, ist in Selbstdarstellung und in Kommunikation. Die enorme Summe von einer halben Billion Euro kann ab Juni an Mitteln für Kurzarbeiter, Unternehmen und Spitäler fließen, viele Regeln sind außer Kraft gesetzt, und die Euronotenbank steht auch bereit. Doch die Ergebnisse werden in endlosen Videokonferenzen zerredet.
Auch bei den 1,5 Billionen Euro für den Wiederaufbaufonds wird die falsche Diskussion über Solidarität geführt. Die Europäer kommen nur gemeinsam aus der Corona-Krise - oder gar nicht. Deshalb ist es im aufgeklärten Eigeninteresse der Nordeuropäer, den stärker betroffenen Südeuropäern beizustehen. Sonst bekommen die Untergangspropheten am Ende doch noch recht.“

dpa

Boris Johnson kehrt zur Arbeit zurück

05:34
24.04.2020
Der britische Premier Boris Johnson kehrt nach einem Medienbericht nach seiner überstandenen Corona-Erkrankung schon Anfang kommender Woche an die Regierungsspitze zurück. Johnson übernehme zu einer kritischen Zeit wieder das Ruder, da sein Kabinett von ihm frische Impulse zur allmählichen Beendigung des landesweiten Stillstands erwarte, berichtete der „Daily Telegraph“ (Freitag). Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Die britische Regierung war zuletzt wegen ihrer Handhabung der Pandemie zunehmend in die Kritik geraten.
Der 55 Jahre alte Premier musste wegen seiner Lungenerkrankung Covid-19 auf der Intensivstation einer Londoner Klinik behandelt werden. Seit einigen Tagen erholt er sich nun auf dem Landsitz Chequers in der Nähe der Hauptstadt.

dpa