Marc Baum (déi Lénk) wies darauf hin, dass mittelfristig nicht mit einem Ende der Pandemie zu rechnen sei. Es sei deswegen wichtig, über längerfristige Maßnahmen zu diskutieren.
Besonders im Gesundheitssektor, der derzeit großartiges leiste und hohen Belastungen ausgesetzt sei, müsse darauf geachtet werden, dass auch die gewöhnliche medizinische Betreuung gut funktioniere.
In den Schulen sei es wichtig, besonders Schüler aus sozial schwachen Familien unter die Arme zu greifen, da diese erfahrungsgemäß am stärksten unter derartigen Einschränkungen leiden würden.
Hinsichtlich der Wirtschaft sagte Baum, dass die unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen im Handel leider vor allem die großen Konzerne begünstige. Es sei daher zu befürchten, dass diese kleine Betriebe nun vollständig verdrängen würden.
Baum begrüßte zudem die Position der Regierung, die eine "Tracking App" zur Eindämmung der Epidemie ablehne. Er kündigte jedoch auch Widerstand an, falls sie ihre Position ändern wolle.