In einem scharf formulierten offenen Brief an Arbeitsminister Dan Kersch fordern die Präsidenten der Fédération Nationale des Hôteliers Restaurateurs et Cafetiers (Horesca), der Conféderation Luxembourgeoise du Commerce (CLC) und der Féderation des Artisans (FDA) mehr Rücksichtnahme auf Freiberufler und Selbstständige in der Corona-Krise.
"Selbstständige - im Gegensatz, zu dem, was Sie zu glauben scheinen - laufen ebenfalls Gefahr, arbeitslos zu werden", so die Präsidenten der drei Verbände in ihrem Schreiben an den Minister. Daher könnten Freiberufler auch Arbeitslosengeld beziehen, wenn auch unter anderen Konditionen als Angestellte. "Die Unkenntnis über Ihre eigenen Texte überrascht uns", so Fernand Ernster (CLC), Michel Reckinger (FDA) und Alain Rix (Horesca) ferner.
Man verlange nicht viel - bloß, dass Selbständige gleich behandelt werden, wie andere Arbeitende auch. "Selbständige haben auch Familien zu ernähren, Mieten und persönliche Darlehen zu zahlen."