Letztes Update:
20200519144319

Fünf weitere Todesfälle in Rheinland-Pfalz

09:20
11.04.2020
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz steigt weiter. Mittlerweile seien nachgewiesen 4701 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag in Mainz mit (Stand: 10.00 Uhr). Das waren 109 mehr als am Vortag.
Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um fünf auf 65. Die meisten Infektionen - 348 - betrafen die Landeshauptstadt Mainz. Die geringste Zahl mit 26 wurde in Zweibrücken gemeldet. Das Ministerium wies darauf hin, dass die Fallmeldungen der Gesundheitsämter am Wochenende und an Feiertagen mitunter zeitverzögert erfolgt.

dpa/lrs

Reiseverbot über Ostern in Litauen

09:03
11.04.2020
In Litauen sind am Freitagabend verschärfte Ausgangsbeschränkungen über die Osterfeiertage in Kraft getreten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auf Anordnung der Regierung in Vilnius darf bis einschließlich Montagabend niemand ohne zwingenden Grund in andere Städte und Gemeinden außerhalb des eigenen Wohnsitzes reisen. Polizei und Armee kontrollieren die Einhaltung des Verbots. Landesweit wurden dazu nach Polizeiangaben rund 300 Kontrollpunkte eingerichtet.
Die Regierung will damit vor allem die traditionellen Familienbesuche während der Osterfeiertage verhindern, zu denen die knapp 3 Millionen Litauer jedes Jahr kreuz und quer durch das baltische EU-Land fahren. Ausgenommen sind etwa Wege zum Arbeitsplatz. Auch wer anderswo eine Zweitwohnung besitzt, dürfe seine Heimatgemeinde verlassen und innerhalb des katholisch geprägten Ostseestaates reisen.
Litauen hat bislang 1026 bestätigte Coronavirus-Infektionen und 23 Todesfälle verzeichnet. Die Regierung in Vilnius hat angesichts der Corona-Pandemie den Notstand ausgerufen und das Land bis zum 27. April unter Quarantäne gestellt. Seit Freitag gilt zudem eine Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit.
Ministerpräsident Saulius Skvernelis hatte mehrfach betont, dass das Verhalten der Bevölkerung über die Feiertage entscheidend für mögliche Lockerungen der geltenden strengen Corona-Maßnahmen sei. Das Osterwochenende könnte ein „Wendepunkt“ werden, nach dem bei einer stabilen Situation eine schrittweise Rückkehr zur Normalität erfolgen könnte, sagte er der Agentur BNS. Dazu wolle die Regierung in der kommenden Woche einen Vier-Phasen-Plan vorlegen.

dpa

USA wollen Italien helfen

08:35
11.04.2020
US-Präsident Donald Trump hat seine Regierung angewiesen, Italien im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. So solle etwa in Italien stationiertes Militärpersonal beim Bau von Feldlazaretten und dem Transport von Lebensmitteln helfen, hieß es in einem am späten Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichten Memorandum. Nicht an Covid-19 erkrankte italienische Patienten könnten in medizinischen Einrichtungen des US-Militärs behandelt werden.
Wirtschaftsminister Wilbur Ross solle zudem US-Unternehmen ermutigen, benötigtes Material wie etwa medizinische Ausrüstung an Italien zu liefern, hieß es weiter. Mit seiner Hilfe reagiere Washington auf die Bitte der italienischen Regierung.
Italien hat nach Angaben der amerikanischen Johns Hopkins Universität mit 18.849 bisher die höchste Zahl der Todesopfer infolge der Corona-Pandemie weltweit verzeichnet. Die USA folgen an zweiter Stelle mit 18.758 gemeldeten Todesfällen bis Freitagabend (Ortszeit).

dpa