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IWF erwartet schlimmste Entwicklung seit Weltwirtschaftskrise

14:51
09.04.2020
Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt wegen der Coronavirus-Pandemie vor dramatischen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Erwartet werde die schlimmste Entwicklung seit der Weltwirtschaftskrise in den 1920er und 30er Jahren, sagte die IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa am Donnerstag in Washington. Es handele sich um eine beispiellose Krise.

Das laufende Jahr werde zweifellos „außergewöhnlich schwierig“ werden, sagte Georgiewa. Selbst wenn sich die Pandemie in der zweiten Jahreshälfte abschwäche und eine teilweise Wiedereröffnung der Wirtschaft erlaube, sei für das kommende Jahr wohl nur eine teilweise Erholung zu erwarten. Sie betonte zugleich, Prognosen dieser Art seien schwer zu treffen. Es könne auch schlimmer kommen - je nachdem, wie lange sich die Pandemie hinziehe. 

dpa

Fête de la Musique in Düdelingen erst wieder 2021

14:18
09.04.2020
Die Fête de la Musique in Düdelingen kann wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. Wie die Organisatoren auf Facebook mitteilen, wurde das Event auf den 19. Juni 2021 verlegt. Viele Musiker, die ihre Teilnahme bereits zugesagt hatten, hätten die Entscheidung geteilt und würden nun 2021 nach Düdelingen kommen. Im vergangenen Jahr hatte die Fête de la Musique laut Veranstalter rund 25.000 Besucher nach Düdelingen gelockt.  
Auch das Festival Like a Jazz Machine, das vom 14. bis zum 17. Mai stattfinden sollte, wurde abgesagt. Die Ticketpreise werden rückerstattet. Zudem wurden viele Konzerte im Kulturzentrum opderschmelz verlegt.

Sophie Hermes

Das Event wird im Juni 2021 wieder ausgetragen.

103-jährige Italienerin trotzt der Covid-19-Krankheit

13:53
09.04.2020
Eine uralte Italienerin wird gerade weltweit bewundert für ihre gesundheitliche Konstitution: Ada Zanusso ist 103 Jahre alt und hat die Covid-19-Krankheit überwunden. „Sie ist wieder fit, es geht ihr gut“, sagte ihre Ärztin Carla Furno Marchese. Ada Zanusso lebt in einer Seniorenresidenz in Lessona im Piemont, rund 100 Kilometer von der lombardischen Metropole Mailand entfernt. Dieser Tage gaben die weißhaarige Dame und ihre Familie Interviews, in denen sie über ihren eigenen Weg durch die Corona-Krise sprachen. Denn Ada Zanusso war im März positiv auf das Virus getestet und krank geworden. Mut und Glauben - so erklärt die über 100-Jährige ihre Genesung. Ihr Sohn Giampiero hielt, wie er in der Zeitung „La Repubblica“ erzählte, stets mit Hilfe von Video-Anrufen Kontakt zu seiner Mutter. Besuche am Bett der Kranken waren nicht erlaubt. 

Italien ist mit fast 18.000 Toten besonders hart von der Corona-Krise getroffen. Die Lungenkrankheit verläuft bei älteren Menschen viel häufiger tödlich als bei jüngeren. 

dpa