Handicap International will vermeiden, dass die Corona-Pandemie die gefährdete Bevölkerung am schlimmsten treffen wird. Deshalb wurden Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus in 50 verschiedene Projekte integriert. Dazu zählen Sensibilisierungskampagnen, Anpassungen bei der Logistik, das Verteilen von Schutzmaterial sowie der Zugang von gefährdeten Menschen zu lebensnotwendigen Sachen wie Nahrung, Hygieneprodukte und Gesundheitsdienste. Zudem will man Menschen mit Behinderung spezifische Tipps geben, dies in einer Form, die es ihnen ermöglicht, sie zu verstehen. Auch Pfleger sollen über Vorbeugemassnahmen informiert werden.
Bei behinderten Personen, chronisch kranken und alten Menschen, die Hilfe brauchen, um sich anzuziehen, zu waschen oder zu essen, sei es nicht immer möglich, Distanz zu bewahren. Auch in armen Ländern und in Flüchtlingslagern, in denen es kaum möglich ist, Distanz zu halten und kein fliessendes Wasser zur Verfügung steht, könnte das Virus gravierende Folgen haben.